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WERTE-WERKSTATT

Vertrauen online aufbauen, wenn keiner mehr weiss, was echt ist

Das Bild da ist gefälscht – und ich zeige dir bewusst genau das. Denn es beweist, was online gerade mit deiner Glaubwürdigkeit passiert.

Sieht hübsch aus, oder? Nur springt im Engadin kein Delfin. Dieses Bild ist ein Deepfake – mein eigenes Foto, durch eine KI gejagt.
Deepfake eines Bergsees mit Delfin – Beispiel, warum echte Bilder online Vertrauen aufbauen.

Das Bild da oben ist eine Fälschung.

Ich habe es bewusst an den Anfang gestellt. Es zeigt mich an einem Bergsee im Engadin – so weit stimmt es. Den Rest hat eine KI dazu erfunden. Die Blumen. Das kitschige Licht. Und mitten rein einen Delfin, der aus dem Wasser springt.

Hübsch, oder?

Bis dein Blick auf den Delfin fällt. Im Engadin. Auf 1800 Metern.

Genau hier beginnt das Problem.

Zwei Sätze, die alles verändern

Als ich mit diesem gefälschten Bild herumspielte, las ich zwei Sätze, die ich nicht mehr loswurde.

Der erste kam aus einem Gerichtssaal in den USA. Ein Anwalt behauptete, ein echtes Video sei ein Deepfake. Einfach so. Um einen unbequemen Beweis loszuwerden.

Der zweite kam aus der Forschung. Wer echtes Material als Fake abtut, kommt oft besser weg, als wenn er sich entschuldigt.

Lass das sacken.

Es geht nicht mehr nur darum, dass Fälschungen wie meine echt aussehen. Es geht darum, dass Echtes neuerdings als Fälschung gilt – sobald es jemandem nützt.

Was, wenn bald alles ein Fake sein könnte?

Die Forschung nennt das die „Lügner-Dividende". Klingt sperrig, ist aber einfach.

Je mehr KI-Bilder im Umlauf sind, desto leichter kann jeder sagen: „Das ist doch eh nur KI." Auch wenn es echt ist. Auch über dich.

Und es wirkt. Eine Studie aus diesem Jahr zeigt: Menschen glauben heute schneller, dass etwas Echtes gefälscht ist, als noch vor wenigen Jahren.

Selbst die Profis vom Fraunhofer-Institut sagen offen, dass sie ein Video oft nicht mehr auf Anhieb einordnen können.

Wenn die Experten zweifeln – wie soll dein nächster Kunde noch wissen, ob er dir trauen kann?

Der Delfin ist leicht zu erkennen. Du bist es nicht.

Bei meinem Delfin lacht jeder. Klarer Fall, offensichtlicher Quatsch.

Aber ich hätte die KI auch nicht den See verändern lassen können, sondern mich. Meinen Blick. Mein Lächeln. Meine Haut ein bisschen glatter, mein Auftreten ein bisschen „perfekter".

Das fällt niemandem auf. Und genau das ist gefährlich.

Denn dein Geschäft beginnt nicht mit einem Vertrag. Es beginnt mit einem Klick.

Jemand sucht. Jemand findet dich. Jemand schaut dein Bild an. Und in dieser einen Sekunde entscheidet sich etwas – bevor du ein Wort gesagt hast. Deine Bilder sprechen, bevor du es tust.

Der schmale Grat, den du jeden Tag gehst

Du kennst ihn. Du musst gefunden werden. Dann sichtbar sein. Dann buchbar.

Drei Stufen. Jede kostet Überwindung. Jede zerrt an dem leisen Gedanken: „Was werden die anderen denken?"

Und jetzt kommt eine Welt dazu, in der dein Gegenüber bei jedem Bild im Hinterkopf hat: „Ist das überhaupt echt?"

Das ist der Grat. Sichtbar genug, um gebucht zu werden. Echt genug, um geglaubt zu werden. Beides zugleich.

Vertrauen war immer deine Währung – jetzt wird sie knapp

Menschen kaufen von Menschen. Nicht von Avataren. Und schon gar nicht von Delfinen im Bergsee.

Das war früher ein hübscher Satz fürs Marketing-Poster. Heute ist es eine Überlebensregel.

Denn wenn alles gefälscht sein könnte, wird das Echte selten. Und alles, was selten ist, bekommt Wert.

Deine ehrlichen Bilder sind kein „nice to have" mehr. Sie sind der Beweis, dass hinter dem Profil ein realer Mensch steht, der wirklich da war. Ohne Filter. Ohne Delfin.

Die gute Nachricht: Fälschen wird teuer

Hier kippt die Geschichte. Zu deinen Gunsten.

Die ganze Industrie hat begriffen, worum es geht. OpenAI baut Echtheits-Signaturen in seine Bilder ein. Google erweitert seine Werkzeuge, um KI-Material zu erkennen. Die EU verbietet missbräuchliche Deepfakes per Gesetz.

Heisst übersetzt: Fälschungen wie mein Delfin aufzudecken wird immer leichter.

Und das stellt eine einfache Rechnung auf. Wer auf Fake setzt, wartet auf den Tag, an dem es auffliegt. Wer auf echt setzt, hat diesen Tag nicht zu fürchten.

Deepfakes muss man sich leisten können. Nicht im Geld. Im Vertrauen.

Wer schummelt, darf sich nicht wundern

Stell dir zwei Profile vor.

Das eine glänzt. Perfekte Haut, perfektes Licht, perfekt unecht. Irgendwann denkt jemand: „Real – oder generiert?" Und der Zweifel sitzt.

Das andere zeigt einen Menschen, wie er ist. Klar, präsent, mit Ecken. Da fragt keiner nach. Da spürt man: stimmt.

Wenn beim ersten die Anfragen ausbleiben, ist das kein Pech. Das ist die Rechnung, die ankommt.

Zu perfekte Bilder wirken unpersönlich – und kosten genau das, was du am dringendsten brauchst.

Ich arbeite seit Jahren mit KI – und sage trotzdem das hier

Jetzt könntest du denken: Klar warnt der Fotograf vor KI. Sägt ja am eigenen Ast.

Falsch. Ich arbeite seit Jahren mit KI. Täglich. Den Delfin oben hat sie mir in Sekunden geliefert – ich wusste genau, was ich tue.

Sie hilft mir bei Mood-Boards, bei Lichtideen, bei Skripten, bei der Vorbereitung. Am richtigen Ort eingesetzt ist sie ein gewaltiger Hebel. Sie schenkt mir Stunden zurück, in denen ich früher gegrübelt habe.

Aber an dem einen Ort steht sie nie: in dem Moment, in dem ein echter Mensch vor meiner Kamera sitzt.

Diesen Blick kann sie nicht erzeugen. Diese Sicherheit nicht, die entsteht, wenn jemand sich endlich gesehen fühlt.

KI ist mein Werkzeug. Nicht mein Gesicht.

Wie du sicher über den Grat gehst

Genau hier will ich dich befähigen. Du musst KI nicht meiden. Du musst nur wissen, wo sie hingehört.

Die Faustregel ist simpel: Nutze KI, um schneller zum Echten zu kommen. Nie, um das Echte zu ersetzen.

KI für die Vorbereitung – ja. Ideen, Struktur, Tempo.

KI für dein Gesicht, deine Präsenz, deinen ersten Eindruck – nein. Da spielst du mit deiner wichtigsten Währung.

Wer das versteht, geht sicher über den Grat. Wer es verwechselt, hat irgendwann einen Delfin im Profil – und merkt es nicht mal.

Warum ich trotzdem nach vorn schaue

Das Thema klingt erst mal düster. Misstrauen, Fälschung, Vertrauensverlust.

Ich sehe es anders. Unter all dem KI-Lack steckt auf dem Bild ja immer noch ein echter Moment: ich, an einem realen See, mit dem Blick nach vorn.

Genau das ist der Punkt. Noch nie war es so leicht, sich abzuheben. Während sich der halbe Markt hinter glatten KI-Bildern versteckt, kannst du etwas tun, das kaum jemand mehr wagt: einfach echt sein.

Das ist dein Vorsprung. Nicht in fünf Jahren. Jetzt.

Die richtigen Bilder zur richtigen Zeit – das ist ein Fenster, das gerade offen steht. Wer durchgeht, hat die Nase vorn, bevor die anderen es überhaupt merken.

Mein Erfolg gibt mir darin recht. Und ehrlich: Ich finde, es war selten so eine spannende Zeit, um sichtbar zu werden.

Zeig, wer du heute bist

Am Ende ist es einfacher, als es klingt.

Du brauchst keine Hochglanz-Maske und keinen Delfin. Du brauchst Bilder, in denen du dich wiedererkennst – und denen andere glauben.

So baust du online Vertrauen auf, das hält. In Uster, im Zürcher Oberland, überall dort, wo Menschen wieder spüren wollen: Das ist echt. Dem traue ich.

Dann ist der Klick, mit dem alles beginnt, kein Risiko mehr.

Sondern ein Ja.

Alex Lörtscher
Fotograf, Mentor, Inhaber Starwin GmbH, Uster

Alex Lörtscher ist Fotograf, Mentor und Inhaber der Starwin GmbH in Uster. Mit seiner Methode Visual Value Resonance (VVR™) macht er sichtbar, wofür Menschen stehen – echte Bilder in einer Zeit, in der Echtheit zum stärksten Argument wird.